Sei Romantiker - aber ausreichend versaut! Teil 3

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Ein paar Wochen nach dem Joel Erlebnis sah ich zum wiederholten Male an einem Mädelsabend den Film 50 Shades of Grey. Dieses Spielzimmer ging mir nicht mehr aus dem Sinn und ich wollte schon beim Lesen des Buches immer ausprobieren wie es so ist, devot zu sein und sich jemanden vollkommen ausgeliefert zu fühlen. Mein damaliger Freund hatte ja nie Lust dazu, er wollte ja nicht einmal Accessoires kaufen. Wahrscheinlich war ihm nicht wohl dabei oder er glaubte nicht gut darin zu sein. Wie auch immer, dieser Besuch in einem High End Studio musste geschehen. Wieder begab ich mich auf die Suche im Internet. Widerlich was einem da alles begegnet und geboten wird. Erst nach längerer Suche wurde ich aufmerksam auf eine eher unscheinbare Anzeige. Sie lautete: "Die Praxis für kontrollierte Körperkunde, die Kunst der Luststeigerung und intensive erogene Körperbehandlungen." Ich klickte auf die Webseite und landete auf einer schlichten aber schönen Landingpage. Ich schickte eine Terminanfrage und erhielt noch am selben Abend eine Bestätigung.

Ende der Woche wurde ich schon etwas nervös. Die Adresse der "Praxis" schien mir direkt in Berlin Mitte und tatsächlich, als ich am Tag meines Termines vor dem modernen Gebäude stand wusste ich umso weniger was mich erwarten würde. Es standen ausschließlich Ärzte und Anwaltskanzleien an den Messing Klingelschildern. Mit dem Aufzug fuhr ich in die vierte Etage um dann vor einer Türe anzukommen, welche mit einer Videokamera bewacht wurde. Als sich die Tür öffnete wurde ich ich von einer freundlichen Dame im Kostüm erwartet. Sie brachte mich in einen kühlen Besprechungsraum und setzte sich mir gegenüber.

Wir vereinbarten ein Einsteiger-Paket und sie teilte mir das Safeword mit, welches beim aussprechen den sofortigen Abbruch bedeuten würde. Ich wurde nervös bezüglich des Wortes. Die Dauer meines Paketes betrug 4 Stunden, was witzig ist, denn es ist die kürzeste Aufenthaltsdauer die ein Paket zu bieten hat. Man kann sich bis zu einer Woche hier einmieten. Faszinierend. Über Paketinhalte wird man nur aufgeklärt wenn man sie bucht. Ich ging in einen Umkleideraum und zog mich bis auf mein Höschen aus, streifte mir den flauschigen Bademantel um und wurde in einen Raum begleitet. Das Abenteuer hatte begonnen.

Mein Meister empfing mich im Zimmer. Er war groß, trug nur eine schwarze Leinenhose und eine Augenmaske. Ich denke er war gutaussehend, die Maske bedeckte seine Augenpartie und die Nase. Kurze braune Haare, rasierten Oberkörper und gut trainiert. Er schritt auf mich zu, stellte sich vor mich - ich brachte keinen Ton raus - nahm beide Hände und flüsterte: "Hier drinnen habe ich das Sagen, es gelten 3 Regeln und du wirst sie befolgen." Regel 1: "Du redest nur, wenn ich dich direkt frage", Regel 2: "Wenn du antwortest, dann immer mit Mein Meister zu Beginn der Antwort", Regel 3: "Du stellst nichts infrage, wenn doch, benutze das Safeword" Mir lief es kalt den Rücken runter, er flüsterte die Regeln in mein rechtes Ohr, während er meine Hände hielt. Ein fremder Mann, zu dem ich mich irgendwie hingezogen fühlte, der etwas so beruhigendes, vertrauensvolles an sich hatte. Seine Aura füllte den ganzen Raum.

Er fuhr fort:" Zuerst musst du Gehorsamkeit lernen, bevor du Belohnung erhältst. Wieder stand er vor mir, öffnete meinen Bademantelgurt und streifte ihn vorsichtig über meine Arme ab. Ich kam mir so ausgeliefert vor, stand vor einem fremden so ausdrucksstarken Mann, wie ein kleines Mädchen. Er kniete sich vor mich hin und striff mir mein Höschen entlang meinen Beinen ab. Anschließend nahm er meine Hand und führte mich zu einem schwarzen Ledersessel, setzte mich hinein und befestigte meine Arme an die dafür vorgesehenen Armfesseln. Das Leder war noch so kühl, dass Gänsehaut über meinen ganzen Körper schoss, meine Nippel zogen sich zusammen und wurden zu kleinen steifen Knospen. Von diesem Sessel aus hatte ich sein Spielzimmer im Überblick. Er verabschiedete sich mit den Worten: " Entspann dich nun und warte gehorsam auf deinen Meister." Er verließ den Raum durch eine versteckte Wandtüre und ich war alleine.

Konzentriert lausche ich der Stille des Raumes, die gelegentlich von meinen Armbewegungen in den gepolsterten Metallschlaufen unterbrochen wurde. Ich frage mich was er nun tat und wohin er gegangen ist. Wie so oft gleitet mein Blick durch den vertrauten Raum, über die Gegenstände die so schön und doch bedrohlich wirken. Mit jeden von ihnen verbinde ich Schmerz, Demütigung und unbeschreibliche Lust. Kerzen brennen, die Vorderseite des Raumes wird eingenommen von einem großen, massiven Andreaskreuz. Während ich in meinen Gedanken schwebe und schier unendlich lange alleine auf dem luxuriösen Sessel gebunden bin, die Beine weit gespreizt, das Leder durch meine Körperwärme erhitzt, höre ich endlich die Türe und die langersehnten Schritte meines Meisters. Ich starre auf den weichen Teppich vor mir zu meinen Füßen, es kam mir vor wie eine Ewigkeit, als er plötzlich langsam auf mich zu kam und mich losband. Ich, die unerfahrene Dienerin in den Händen dieses meines Meisters.

Wortlos half er mir auf, ich wagte kaum ihn anzusehen und doch spürte ich seine Blicke, die mich mit einer Mischung aus Grausamkeit und Liebe trafen, die unsere Beziehung wohl ausmachte. Er reichte mir ein Glas Wasser, ich nahm einen Schluck und plötzlich wurde es dunkel um mich herum. Als ich wieder zu mir kam, hat sich etwas verändert. Noch immer benommen versuche ich mich umzusehen. Es ist noch derselbe Raum ich erinnere mich an alles. Etwas muss in dem Glas Wasser gewesen sein, was mir für kurze Zeit die Sinne geraubt hat. Ich spüre, dass ich gefesselt bin, an Hand und Fußgelenken. Unter meinem Rücken ist eine harte Unterlage, wahrscheinlich eine Liege. Sie endet direkt unter meinem Po. Meine Beine hängen hilflos herunter, natürlich hat mein Meister darauf geachtet dass die auch weit genug gespreizt sind. Trotzdem versuche ich mein linkes Bein anzuheben. Es klirrt, als sich die Kette spannt die die Manschette an meinem Knöchel hält. Ich habe nur wenig Spielraum. Und irgendwie fand ich meine Situation auch sehr erregend, ausgeliefert zu sein so voller Erwartungen einfach da zu liegen.

Plötzlich gab es einen Ruck, und ich wurde samt dem Brett nach oben gezogen. In eine leichte Schräglage, es war mein Meister, der das Seil so verkeilte, dass ich ihn von nun an sehen konnte. Er saß in seinem Sessel und lachte mich an. Erst jetzt, unter seinem höhnischen Blick wurde mir wieder einmal klar wie schutzlos ich bin. Als ich die Augen schloss und tief durchatmete begannen in meinem Kopf die Fantasien zu kreisen, was er nun alles mit mir anstellen könnte. Langsam beginnen meine Arme einzuschlafen. Die gepolsterten Ledermanschetten die meine Hände weit über mir festhalten sind nicht etwa unbequem, aber die Position, in der ich mich befand wurde immer unerträglicher. Ich wollte unbedingt, dass endlich etwas passiert wohlwissend, dass es ausschließlich in seinem Ermessen lag wann er beginnen würde. "Warst du gehorsam?" fragte er mich und stand plötzlich neben mir. Seine Gerte fuhr prüfend über meinen flachen Bauch bis hin zu meiner blank rasierten Muschi. Dort erhielt ich einen kleinen Schlag und es durchzog mich ein lustvoller Schmerz, dass ich nur nach Luft ringend "Jaaa, mein Meister" von mir geben konnte.

In meine Angst mischt sich Geilheit, je länger er mit seiner Gerte über meine erogenen Zonen fuhr und sporadisch kurze aber schmerzerfüllte Hiebe setzte, desto mehr genoss ich meine Position. Meine Hände klammerten sich an die Schlaufen meiner Handfesseln, jene, für dich ich jetzt dankbar bin. Mit seinen eingeölten Fingern dringt er tief in mich hinein, spielt an meiner Klit dreht Kreise und bringt mich fast um meinen Verstand. Mein Gesicht ist nun erhitzt, ich presse meine Lippen aufeinander und versuche meine Atmung zu kontrollieren. Diese Art von Bearbeitung mit den Fingern ist jenseits von Allem was ich je erhalten habe. Es dauert nicht mehr lange, bin bereits feuchter denn je, ich glaube fast, dass er es zulassen würde. Ich beuge mich auf, drücke mich ihm entgegen, da zischt die vergessene Gerte auf meinem Bauch plötzlich und gnadenlos auf mich herab. Zweimal trifft er meine zarte Haut an meinem Venushügel. Ich spüre den lustvollen Schmerz, der mir fast das Wasser in die Augen treibt. Alle Lust ist nun vergangen. Sein Zeige- und Mittelfinger pressen nun meinen harten linken Nippel. Ich will schreien, doch weiß ich dass es verboten ist. Offensichtlich will er mir die Lust austreiben.

Erschöpft hole ich tief Luft. Dieses Gefühl ist unbeschreiblich. Nicht etwa der Schmerz, sondern meine Gedanken sind der Knackpunkt in meinem Befinden. Ich bin verwirrt und doch stimuliert von alle dem was hier mit mir geschieht. Ich will mehr davon! Und ich bekomme es. Jetzt prallt im Sekunden Takt das Ende seiner ledernden Peitsche auf meine sensiblen Innenseiten meiner Schenkel, meiner Brüste und meiner Hüften. Fast überhöre ich sein flüstern: "Ich habe ein Geschenk für dich." Die Schläge hören auf, ungläubig sehe ich meinen Meister wie er meine Arme küsst, meine geschundenen Nippel liebkost und mir behutsam meine Muschi ausleckt. Meine Lust kehrt sofort zurück. Doch ehe ich mich daran erfreuen kann verschwindet mein Meister aus meinem Blickfeld. Mit seinem Geschenk für mich kommt er zurück an meine Seite. Langsam bohrt sich etwas hartes und kühles in meine Spalte. Im selben Rythmus stößt es mich immer und immer wieder. Geilheit fährt jetzt durch jede Vene meines Körpers.

Mit einem Nicken erlaubte er mir endlich meinen Gefühlen Ausdruck zu verleihen. Ich winde mich im selben Rhythmus des mich fickenden Schwanzes, je länger ich auf diese Weise gestoßen wurde, desto haltloser wurden meine stöhnenden Schreie. Mir war klar, dass es eine Maschine sein musste die mich hier um meinen Verstand brachte. Zum zweiten Mal am heutigen Tage war ich bereit zu kommen, ich fing schon an mich im Kopf gehen zu lassen, mir den ultimativen Orgasmus abzuholen, als mich wieder der Schmerz dieser verdammten Peitsche aus der Lustwelt riss. "Schluss jetzt" schrie er und setzte die schmerzhaften Hiebe. Das große Teil steckte noch immer in mir drinnen. Nur lief es nicht mehr. Als ganz plötzlich mein Meister mit einem schwarzen Handschuh und einer in den Handflächen eingearbeiteten Vibrationsmuschel an meine Seite tritt. Er zog ihn sich an, ein summen ging von seiner Handfläche aus an, der große Prügel in mir fing wieder an sich zu bewegen. Erst Langsam, dann immer schneller. 

Mit dem vibrierenden Handschuh glitt er Bauch abwärts, um die summende Muschel direkt auf meiner Klitoris zu platzieren. In wenigen Sekunden fing meine Libido an zu explodieren. Ich kam lang und intensiv. Durch die zwei vorigen Abbrüche wurde alles intensiver und erschütternder. Jede Faser in meinem Körper zitterte und wurde durchgerüttelt. Als die Maschinen stoppten fühlte ich mindestens 3 Nachbeben in meinem Körper. Zum ersten Mal war ich wie ausgelaugt, konnte nur noch atmen und versuchen zu begreifen, was gerade in mir vorging. Es herrschte totenstille um mich herum. Mein Meister band mich los, nahm mich auf den Arm und trug mich auf eine bequeme Liege am Ende des Raumes. Ich atmete immer wieder tief durch, hüllte mich in meinen flauschigen Bademantel und schloss meine Augen. "Ruh dich aus" sagte er mir und legte Entspannungsmusik auf um anschließend den Raum zu verlassen. Eine unbestimmte Zeit später weckte mich sanft die freundliche Empfangsdame um mich wieder in den Umkleideraum zu bringen. Dort zog ich mich an und verließ kurz darauf den Ort an dem ich unglaubliches erleben durfte. Den Meister habe ich nie wieder gesehen. 

Als ich wieder zuhause ankam nahm ich ein heißes Bad und ließ den Nachmittag Revue passieren. Noch immer hatte ich Flashbacks von diesen intensiven Emotionen. Mein Körper war gezeichnet von vielen leichten Striemen an den verschiedensten Stellen. Striemen auf die ich stolz war, die mich an einen Orgasmus erinnerten, den ich aller Wahrscheinlichkeit nie wieder in meinem Leben zu spüren bekommen würde. Noch immer war es schwer zu begreifen was dort passiert ist. Dieses Spiel der Gefühle, des Schmerzes und das Hinauszögern meines Kommens. All das war Teil meines Einstieg-Paketes in die Welt der Unterwerfung und Dominanz.

Jetzt wo ich wieder mit meinem Freund zusammen bin, er 1 Jahr lang hart um mich gekämpft hat haben wir über alles gesprochen. Wir haben neue Abmachungen getroffen und unser Sexleben von Grund auf verändert. Er ist jetzt sicher kein Joel oder ein Meister, aber wir spielen regelmäßig Rollenspiele und versüßen uns damit einmal im Monat unser Sexleben. DAS und unsere wiedererstarkte Liebe lässt mich heute die glücklichste Frau auf Erden sein. Und mein Freund ist heute immer noch Romantiker - aber eben ausreichend versaut.

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Allerliebst,

Eure Luisa

 

 

 

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